Die Innovationspolitik in Niedersachsen ist auf drei Ebenen angelegt: Eine Lohnerhöhung im ISK wurde wie geplant zu Beginn der Verhandlungen ausgehandelt. Darüber hinaus sind die Lohnerhöhungen zum Teil mit der Entwicklung des Wirtschaftswachstums verbunden und gehen von einer jährlichen Überprüfung der Lohnsätze unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung auf dem regulären Arbeitsmarkt aus. Darüber hinaus wird die Arbeitswoche verkürzt, was eines der Hauptziele für VR in den Verhandlungen war, und die Flexibilität wurde erhöht. Eines der Hauptziele der Vereinbarung ist die Förderung von Zinssenkungen, was die Kaufkraft der Haushalte erhöhen wird. Die Laufzeit des Abkommens gilt vom 1. April 2019 bis zum 1. November 2022. Darüber hinaus unterstützt sie die Investitions- und Entwicklungsbank Niedersachsen (NBank) durch die Bewertung von Förderanträgen und die Unterstützung vielversprechender Projekte. Die NBank ist die staatliche Förderbank des Landes Niedersachsen, die dem niedersächsischen Finanzministerium unterstellt ist. Die Förderaktivitäten des Landes Niedersachsen werden über die NBank als zentrale Wirtschaftsförderstelle gebündelt. Schließlich verfügt Niedersachsen über ein spezielles Regionalinstitut, das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung zur Analyse des Zustands in der regionalen Wirtschaft und darüber hinaus.

Es handelt sich um ein gemeinnütziges und unabhängiges Forschungsinstitut, das von der niedersächsischen Landesregierung gegründet wurde. Die Governance des Innovationsökosystems Niedersachsen zeichnet sich durch eine Multi-Level-Governance aus. Der Staat ist das wichtigste Durchführungsorgan der Innovationsstrategie und arbeitet nach Rahmenbedingungen, die sowohl auf föderaler als auch auf europäischer Ebene erlassen wurden. Als Bundesstaat verfügt die Region über eine erhebliche Autonomie in Bezug auf Gesetzgebung und Steuerbefugnisse sowie ein Mitspracherecht in einigen Fragen der Bundespolitik. Das deutsche Grundgesetz gibt den Staaten ein deutliches Mitspracherecht in der F&E-Politik. Dies gilt insbesondere für die Hochschulpolitik, in der jeder Staat unabhängig seinen eigenen Rechtsrahmen erlässt. Auf regionaler Ebene wird die RTDI-Politik vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung (MW) konzipiert. Seit dem jüngsten Regierungswechsel liegt die Verantwortung für alle EFRE- und ESF-bezogenen Angelegenheiten, einschließlich der RIS3-Strategie der Region, direkt bei der Staatskanzlei (NSTK). Das Innovationszentrum Niedersachsen wird vollständig vom Land Niedersachsen gefördert.